Bemerkenswert

Wieso? Weshalb? Warum?

Hey Du!🙂

Wie schön, dass du (auf welchem Wege auch immer) zu meinem Blog gefunden hast.

Bevor du anfängst, ein bisschen in den Beiträgen herumzustöbern und ein Stück weit in meine Gedankenwelt einzutauchen, kommt hier noch eine kurze Erklärung, warum dieser Blog überhaupt existiert und was dich thematisch erwartet.

Es ist ziemlich simpel und doch beeinflusst meine Intention für diesen Blog, ob nun bewusst oder unbewusst, die Art und Weise, wie ich meine Beiträge verfasse und auch, wie du sie liest.

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Caramel apple pie – der Herbst beginnt

ENDLICH ist es wieder soweit. Ich laufe mit Strumpfhose, bunt-geringelten Socken und einem Oversizepulli durch den Park. Die Sonne ist noch leicht hinter einer Nebelwand verborgen und es fröstelt mich leicht. Wohlig kuschle ich mich tiefer in den weichen Baumwollstoff. Da schießt mir ein Gedanke durch den Kopf: es wird Herbst.

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Stärke: Die verschiedenen Facetten einer Eigenschaft

Stärke. Dieses Wort wird in den verschiedensten Kontexten gebraucht und auch oft mit Kraft, Power und manchmal auch mit Energie gleichgesetzt. Jeder hat seine ganz eigene Definition und jeder fühlt sie auf eine individuelle Art und Weise. Ganz zu schweigen von den vielen Ausdrucksmöglichkeiten der Stärke auf körperlicher wie auch seelischer Ebene.

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Mach´s gut Realität

Ich sitze an meinem Schreibtisch – zu früh am Morgen, um die Uhrzeit zu nennen. Ich brühte über einem philosophischen Text. Es geht um Paradigmen. Darum, wie man sie definieren soll. Es geht um die „Normalwissenschaft“. Es geht um konstruierte Rätsel, den entsprechenden Lösungspfad und darum, wie das alles mit der realen Wissenschaft verknüpft ist. Nach der Hälfte des Textes (ich glaube bis dahin 1/10 von dem Gelesenen verstanden zu haben) schreit mein Kopf nach einer Pause. Meine Gehirnwindungen müssen sich erstmal wieder entknoten.

Ich habe ein dringendes Bedürfnis: Raus aus meinem Kopf. Raus aus der Realität. Rein ins Fantasieland. In eine Welt der Wunder und des Übernatürlichen. Endlich mal abschalten.

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Rücksichtslosigkeit: Wo Müll die gesellschaftlichen Mängel aufzeigt

Ich habe erst kürzlich einen Beitrag über urbane Gärten geschrieben ( Urban gardening: ein kleines Fleckchen Glück ), der die positiven Seiten beleuchtet. Über eine Sache könnte ich mich aber auch wahnsinnig aufregen. Da sitzt man mit einem Buch in der Sitzecke des Gartens, es duftet nach Holz von den erst vor Kurzem aufgestellen Holzbänken und dann weht da plötzlich noch ein anderer Geruch herüber, allerdings statt duftend eher stinkend. Müll. An verschiedenen Stellen um die Sitzgelegenheiten verteilt.

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Urban gardening: ein kleines Fleckchen Glück

Das Konzept von urbanem Gartenbau in Großstädten hat sich mittlerweile zum Trend für vorwiegend nachhaltig lebende Studenten und ökologisch denkende Familien entwickelt. Für meist sehr wenig Geld wird jedem Pächter ein gewisses Stück städtischen Bodens überlassen, um selbstständig Obst und Gemüse anpflanzen zu können. In meinem Fall sind es zwei große Säcke in einem etwas zurückgelegenen Bereich eines Parks.

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Sich selbst treu bleiben: eine Lebensaufgabe

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Von klein auf werden wir durch die elterliche Erziehung, gegebenenfalls Geschwister, das soziale Umfeld und die Gesellschaft im Allgemeinen geprägt und geformt. Einerseits macht uns das zu genau der Person, mit genau den Eigenschaften, die man mit der Zeit entwickelt hat. Andererseits können genau diese Aspekte auch zur Gefahr werden, uns in eine, unserer Persönlichkeit widersprechende, Richtung zu drängen und uns so verformen, dass wir uns letztlich selbst nicht mehr wiedererkennen.

Fest steht: wir können nicht jeden einzelnen Tag unseres Lebens voll und ganz wir selbst sein. Es gibt zu viele Beeinflussungen von Außen, die auf unser Inneres einwirken. Natürlich können und sollten wir nach Möglichkeit immer wieder zu uns selbst zurückkehren und aufmerksam unsere eigenen Prozesse beobachten. Wir sollten uns regelmäßig fragen: Bin das noch ich? Ist das meine Art, dies zu tun? Oder werde ich da gerade von Außen gelenkt? Was will ich? Was tue ich? Und kann ich das mit meinen innersten Wesenszügen vereinbaren? Stimmen meine Handlungen mit meinen Grundsätzen überein? Was sind überhaupt meine Grundsätze? Und sind es wirkliche meine oder die der Gesellschaft? Oder stimmen meine Grundsätze einfach nur mit denen der Gesellschaft überein?

Es ist sehr schwer, zwischen dem zu differenzieren, was wirklich aus einem selbst, sozusagen aus dem eigenen Urkern, kommt und was uns von Außen eingepflanzt wurde. Keine Frage: es ist wichtig und unumgänglich, gewisse Werte und Normen der Gesellschaft in das eigene Regelwerk mit aufzunehmen, um als ein integriertes Teil der sozialen Welt bestehen zu können. Aber nicht alle Regeln, nicht alle Denkweisen und Erwartungen passen zu individuellen Ansichten. Nicht alle Traditionen und vorgelebten Verhaltensweisen müssen wir uns zum Vorbild nehmen und dabei womöglich ein Stück von uns selbst verlieren.

Sich selbst treu bleiben zu können erfordert einen ständigen bewussten Entschluss dazu. Ähnlich wie in einer Beziehung, in der man sich jeden Tag wieder dazu entschließt, den anderen zu lieben, so entscheidet man sich auch jeden Tag dafür, bei sich selbst zu bleiben. Seinen inneren Kern zu schützen.